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Projekt … basisches Wasser

Das ich hier mal wieder was schreibe ist nun etwas länger her.  In dieser Zeit ist aber trotzdem das ein oder andere passiert. Über eines davon möchte ich hier jetzt gern berichten.

Und zwar habe ich mich dem Versuch und „Projekt“ gestellt über einen längeren Zeitraum, basisches Wasser zu trinken und meine Erfahrungen zu sammeln und dann zu schildern.

Von alkalischem beziehungsweise basischen Wasser, hörte ich in der Vergangenheit hier und da schon des öfteren. Doch ich wollte es einfach mal selber erleben. Was ist dran an dem ganzen? Lebt man gesünder? Sinkt der Säuregehalt und werden Nährstoffe besser bzw. schneller aufgenommen? Sprich man regeneriert auch schneller???

Das waren einige der Fragen.
Und ich bekam die Gelegenheit dies nun auszutesten.

So begann ich vor etwa 8 Wochen, basisches Wasser zu trinken. Was ich sehr schnell gemerkt hatte, war das man direkt mehr trinkt. Das „Durstlöschgefühl“ hält nicht so lange an wie bei stillem Wasser, ganz zu schweigen wie bei Wasser mit Kohlensäure. Dadurch greift man öfters zum Wasser. Das hilft natürlich ungemein, auf sein Tagesziel zu kommen. Gerade wenn man ein bisschen trinkfaul ist, wie ich.

Dennoch ist es unheimlich wichtig genug Wasser zu trinken. Denn nur so kann der Körper Abfallprodukte abtransportieren. Das geht natürlich nicht nur über das trinken von Wasser! Es ist auch eine ausgewogene Ernährung wichtig. Denn die Hauptursache für Übersäuerung eines Körpers, ist dauerhaft ungesunde Ernährung und eben zu wenig trinken.

Zur Orientierung: basisches Wasser hat einen PH-Wert von 8 oder 9. Die Skala der PH-Werte geht von 0 bis 14. Dabei ist 0 sauer – Essig liegt bei einem PH-Wert von 3 – Fruchtsäure bei 4 – Mineralwasser bei 6 – reines Wasser bzw. Blut hat ein PH-Wert von 7 und entspricht neutral – der Darmsaft liegt bei 9 und 14 ist dann absolut basisch und wäre Natronlauge (3%).

Doch was genau passiert um Wasser basisch zu bekommen?

Das Wasser wird durch eine Elektrolyse – also durch einen Ionisierer basisch gemacht. Das heißt, in basischen Wasser befinden sich im Wesentlichen die gleichen Mineralien wie in dem Leitungswasser. Durch die Elektrolyse kommen auch keine Mineralien hinzu, nur die Verteilung der Ionen ändern sich. Die Ionen werden nach „Ladung“ sortiert (positiv – negativ). Es findet also eine Trennung statt. Im basisches Wasser bleiben nur die positiv geladenen Ionen übrig und werden aufgefangen. Und das gleichzeitig entstehende saure Wasser mit den negativ geladenen Ionen ist quasi ein Abfallprodukt und wird nicht verwendet, also quasi abgeführt/entsorgt.

Nach dem ich nun erst nur zu Hause das basische Wasser getrunken hatte nahm ich es auch mit zur Arbeit und nutzte es auch im Training.

Bei den Trainingsausfahrten hatte ich gemerkt das ich allein durch basisches Wasser, angereichert mit Isotonischem Pulver, länger trainieren kann ohne auf Riegel oder Gel zurückgreifen zu müssen. Durch das anregen, mehr zu trinken, unterstützt das natürlich auch die Regeneration. Da man dann auch nach dem Training weiter und öfter zum Wasser greift.

Ein Abfallprodukt was der Körper beim Training oder Wettkampf produziert, ist bekanntlich Milchsäure. Diese bekommt man nur beschleunigt aus dem Körper wenn man sich im regenerativen Belastungsbereich bewegt, sich gesund ernährt und wie oben geschrieben, viel trinkt. Also ja, basisches Wasser, kann unter umständen die Regeneration unterstützen.

Erfahrung bei Migräne …

Leider werde ich auch hin und wieder von einer Migräne geplagt. Neben nervigen Kopfschmerzen, beschert mir dies auch am Tag, mehrmaliges Übergeben. Dabei geht auch viel Flüssigkeit verloren. Oft war es so, das ich zwar weiter getrunken habe. Beim nächsten Übergeben aber wieder viel Wasser aus mich heraus „abgeben“ musste. Somit war es schwer mehr Wasser zu trinken, als zu verlieren.

Bei dem basischen Wasser, verlief es anders. Denn ich habe nahezu fast kein Wasser mehr erbrochen. Also muss es der Körper aufgenommen habe. Was mir wiederum zeigt, das der Körper eigentlich basisches Wasser schneller aufnehmen müsste als herkömmliches Quell-, Leitungs-, oder geschweige denn Mineralwasser. 

Schlussendlich möchte ich aber noch darauf hinweisen, dass die hier geschilderten Informationen, rein auf meine persönlichen Erfahrungen zurück zu führen sind und das darstellen was ich empfunden habe.