Rennbericht

Sondershausen | Possenlauf

artikelbild_possenlaufEs ist wieder so weit und die neue Saison kommt so langsam in die Gänge.
Wenn auch leider etwas ungewohnt im Schnee. Doch abschrecken ließen wir uns nicht und somit packten wir unsere Bikes ins Auto und fuhren nach Sondershausen zum Possenlauf. Bestes Winterwetter bei Sonnenschein um die null Grad. Also ab in die Short MT 500 und Softshelljacke von Endura.
Die BMC-Rädchen mit Startnummer bestückt und Racing Ralph auf Luftdiät gesetzt, ging es auf die Strecke. Claudia über 23 Km und ich über 46 Km. Zur Strecke kann man nur sagen: Großes Lob an den Veranstalter! Die Kürzung der Runde von 11 auf 23 km und Führung über Forstwege und Asphalt war das Beste an diesem Tag. Denn auch so war diese eine Herausforderung.

Mein Start hätte nicht besser laufen können und war sofort mit in der Spitzengruppe.
Doch bereits in der ersten Abfahrt kam ich ans Limit und hatte gegen die gute Fahrtechnik von CrossCountry-Fahrer Christopher Maletz und Marco Schätzing (beide Team FujiBike Rockets) keinen Hauch einer Chance. Am folgenden Anstieg hatte ich beide wieder vor Augen und kam auch wieder nähr ran, doch die nächste Abfahrt folgte bald. Die Abstände wuchsen und wurde bis um Platz 15-20 durchgereicht. Jedoch fühlte ich mich auch ohne Trainingslager in diesem Winter, stark am Berg und konnte mit dem Einsammeln anfangen. Auch wollte ich nicht wieder so ein Schmach wie 2012 abliefern. So versuchte ich in den Abfahrten jegliches Risiko zu vermeiden, um Material und Körper sicher über die Runden zu bekommen und am Berg einfach das bestmögliche rauszuholen.

So konnte ich mich wieder in die Top 10 vorarbeiten und beendete das Rennen auf Platz 6 der Elite Herren.
Der Diesel läuft so langsam warm und ich weiß, meine heiß ersehnten langen Rennen kommen noch.
Ich freue mich auf eine tolle Saison mit tollem Material und Menschen.

Besser gemacht hat es Claudia! Total überraschend fuhr Sie bei ihrem erst dritten Mountainbikerennen überhaupt direkt mal auf das Podium und schnappte sich sogleich die Silbermedaille.

Bild: K. Täschner