Rennbericht

Goseck | Pech beim Deutschland-Cup

03_GoseckDer BDR rief recht kurzfristig eine neue CrossCountry-Rennserie ins Leben.
Mit dem Namen Deutschland-Cup soll diese Serie die Lücke zwischen Bundesliga und regionalen Rennserien wie Mitteldeutschland-Cup, Rheinland-Cup, NRW-Cup usw. schließen. Diese Idee fand ich gut! Daher entschloss ich mich nach langer Abstinenz, wieder bei einem CrossCountry-Rennen an den Start zu stellen. Zumal dies mit Sicherheit auch die Möglichkeit bietet, mich an meiner Fahrtechnik weiter entwickeln zu können.
Die erste Station war somit Goseck in Sachsen-Anhalt, nahe meiner Heimat Apolda.
Auch für den Veranstalter war dies ein Jubiläum, so konnte man Wegen mangels Zustimmung von Verwaltung, Gemeinde und weitere, kein Rennen umsetzten und mussten die letzten vier Jahre nach Mertendorf ausweichen.

Trotz der erschwerten Bedingungen mit Eis und Schnee schaffte es der veranstaltende Verein White Rock e.V., eine sehr gut präparierte Strecke auf die Beine zu stellen. Man scheute keine Mühen und räumte den Schnee von der 4,6 Km lange Strecke.

Mit dem Start des Feldes der Elite, war der Boden bereits durch das sonnige Wetter knapp über 0°C stellenweise sehr aufgeweicht und schlammig, wiederum andere abschnitte waren noch gefroren.

goseck
Ich reite mich nach dem Start aus der zweiten Reihe um Platz 12-15 ein, konnte mich aber über die Einführungsrunde in die Top 10 schieben. Um Platz 6-9 beendete ich die erste der fünf zu fahrenden Runden und hatte Marathonfahrer Martin Knape vom Panoramic Stevens Racing Team an meinem Hinterrad. Für mich eigentlich optimal, ich kenne ihn von vielen Marathonrennen und er kann aber CC fahren, so wollte ich bis Runde vier an seinem Rad bleiben und von seiner Erfahrung profitieren und war mir sicher mit dem Plan, das Rennen in der Top 10 zu beenden. Nach Einsicht der Ergebnisliste währe dies auch aufgegangen!

Doch leider zog es mir Mitte der zweiten Runde kurz den Reifen von der Felge, starker Luftverlust!
Mit ca. einem halben Bar im Reifen eierte ich zur Techzone zum Nachpumpen. Jenseits der Top 10 nahm ich das Rennen wieder auf. Leider entwich wieder Luft, wieder nachpumpen und nun um Platz 23 das Rennen fortgesetzt, um das Rennen ohne weitere Defekte aber durch Überrundung nach 4 Runden zu beenden. Endergebnis Platz 20. Schade das Es so lief, aber so ist es nun einmal. Ich fühlte mich gut und motiviert aber das Glück hatte mal Urlaub gehabt. Es geht weiter und ich freue mich auf die ersten Rennen ohne Schnee!

Bilder: C. Andreas | F. Höpfner