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Erfolgreicher Saisonstart auf Salamina für Elisabeth Brandau

Erfolgreich startete Teamchefin Elisabeth Brandau direkt nach der Cyclocross-Saison in die Mountainbike Wettkämpfe. Um für das erste Weltcup Rennen eine gute Ausgangsposition zu haben, heißt es aktuell Punkte sammeln um in der Weltrangliste nach oben zu klettern.

Den gute Weltcup-Platzierungen sind wichtig, damit Elisabeth ihr ehrgeiziges Ziel erreichen kann. Teilnahme beim olympischen MTB-Rennen in Rio, dieses Jahr.

Für die ersten Punkte flog Elisabeth mit Sack und Pack nach Griechenland, mit dabei Marco und Sohnemann Maximilian. Das erste Rennen noch als Test für das Material gedacht, holte Elisabeth direkt einen Sieg, entschied sich am folgenden Sonntag direkt noch mal zu starten, entgegen der eigentlichen Planung. Aber wenn es läuft, dann läuft es halt, wie man immer so schön sagt. Es folgte ein weiterer Sieg und die ersten 160 Punkte waren save.

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Zum folgenden Wochenende stand ein Etappenrennen an. Mit einem Zeitfahren, einem XCO Race und einem kurzen Rundstreckenrennen. Elisabeth Brandau gab alles um sich vorher bestens zu erholen. Sie genoss das kalte Meerwasser und die schon recht warme Sonne. So konnte die Mountainbikerin das Auftakt Zeitfahren von über 10km mit über einer Minute Vorsprung für sich entscheiden. Die Russin Ekatarina Anoshia wurde Zweite, dahinter wurde es richtig eng mit den kommenden Fahrerinnen und deren Zeitabständen.

Die zweite Etappe wurde auf dem Kurs vom vergangenen Wochenende ausgetragen und Elisabeth Brandau legte einen Start-Ziel Sieg hin. Sie durfte in der ersten Reihe starten und bemerkte den Unterschied zum Start aus den hinteren Reihen. So fuhr sie ihr Tempo durch bis sie nach der Hälfte das Tempo rausnehmen musste, da sie Magenprobleme bekam. Somit konnte Ekatarina nochmals zu ihr aufschließen, dennoch schaffte die kraftvolle Radon Fahrerin es nochmals einen Vorsprung herauszufahren.

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Als Gesamtführende hatte Elisabeth eine gute Ausgangsbasis und freute sich auf den letzten Tag. Allerdings war die Nacht nicht sonderlich erholsam. Egal ob der Magen/Darm sich bemerkbar machte oder Maximilian, ihr Sohn, meinte, er müsste das ganze Haus wachhalten. Aus diesem Grund wollte Elisabeth am Start des 37km langen Kurzmarathons nicht voll Gas geben und blieb am Hinterrad von der Russin. Elisabeth hatte 1.54 Minute Vorsprung in der Gesamtwertung. Sie musste einfach nur an ihrem Hinterrad bleiben.

Ekatrina verlor ihre Flasche an der Übergabe der 2ten Feedzone und nahm dann unterwegs eine Flasche an. Nach dem Reglement ist dies nicht erlaubt und hätte eine Disqualifikation zur Folge haben müssen. Zudem sah Elisabeth im Hintergrund die Dänin mit einem Männlichen Zugpferd aufholen, was wiederrum auch nicht erlaubt ist. Dies alles lenkte Elisabeth ab und anstatt sich auf sich zu konzentrieren, ärgerte sie sich.

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Auf den letzten Kilometern des letzten Anstieges streikte Elisabeths Körper und die Dänin, Malen Degen kam näher, die allerdings später aufgrund des Windschattenfahrens disqualifiziert wurde. Ekatarina ging mit Malen mit und Elisabeth verlor noch 2.01min. auf die Siegerin des heutigen Tages. Dies bedeutete den Verlust des Gesamtsieges um 7sec. Und machte Elisabeth wirklich sauer. Das nächste Mal wird sie wieder ihr Tempo fahren und kein großes Gewicht in taktische Überlegungen stecken, die ihr bei diesem Rennen viel Energie kosteten.

Julian Knapp wurde bei widrigsten Bedingungen wie Kälte, Schnee und Nässe Zwölfter beim Ice-Rider in Schömberg (Schwarzwald). Auch Jonas Ruf und Jannick Stier konnten im Duo „Bike and Run“ den sechsten Platz einfahren bzw. einlaufen. Sie hatten Schwierigkeiten bei den tiefen schlammigen Bergaufpassagen ihre Kraft umzusetzen.